Donnerstag, 29. Juni 2017




Magst Du Dir nicht selbst eine Insel sein?

Du bist vertraut mit dem Wind und der See
und den Stürmen, die an die Ufer branden.


Du kennst das Mondlicht und den sternenlosen Himmel
und die Tiefe der Nacht.


Die Sonne, die die letzten Schatten vertreibt, ist Deine Schwester im endlosen Raum.

Groß ist die Geschwätzigkeit der Welt und Du ein Spielball der Ablenkungen.

Wonach willst Du noch suchen, wenn die Antworten im Tanz der Elemente sind.





heute morgen Lindau Bodensee


Text und Bild: ©die SPURENfinderin Fotografie

Mittwoch, 28. Juni 2017




Look at the dark side
look at the bright side




Pisa am Arno



at the bottom of the heart and soul
everything is one beyond the boundary 



Montag, 19. Juni 2017




EIN GANZ LIEBES DANKE

an alle, die auf meine letzten Posts kommentiert haben. 
Das Leben draußen in der Sommersonne, der Urlaub, das Abschlußprojekt meiner Jüngsten, wo ich Mentorin bin, viel Alltagskram und.......

da war keine Zeit für Bloggen und co. 

So grüße ich einfach mal auf diesem Weg










Sonntag, 18. Juni 2017





WAS FÜR EIN HERRLICHER 
SOMMER






Seit dem letzten Wettergejammere Anfang Mai haben wir fast durchgehend schönes Wetter

Sonne satt und üppiges Grün, die ersten Johannisbeeren sind schon geerntet und auch die ersten Gurken. Die letzten Salatköpfe schon gefuttert, die Klaräpfel werden auch  langsam reif. Die Erdbeeren zuckersüss und die Kirschen erwähne ich lieber gar nicht, sonst läuft mir das Wasser im Mund zusammen

Es geht einfach nicht mehr besser, Fülle pur.




Eigentlich wollte ich meinem Post einen ganz anderen Titel geben: 

Fremdgegangen und Heimgekommen

Wie es dazu kam, ganz einfach. Ich bin Richtung Süden gezogen, in die Toskana. Meine Jüngste wollte mal Italien erleben und da mein Mann (echter Wikinger halt) keine Lust dazu hatte, musste wohl ich einfach fahren.

Im gedanklichen Gepäck die Hitze, die ich gar nicht mag, den Süden sowieso nicht, die Hektik und das Laute, der volle Strand und ewig Pizza und Pasta.




Spätestens am Comer See habe ich meine mentalen Barrieren über Bord - besser aus dem Auto - geworfen und bin mit wehenden Haaren, freiem Geist und sommersatten Gefühlen in die Sonne des Südens eingetaucht.





"Toskanischer Himmel
wacht überm Faltenwurf 
der Erde

Im daunenweichen Licht
atmet Land 
in sanften Zügen

Der Seele letzte Schwere
fällt in den Schatten
des Olivenbaums"


Dieses Gedicht habe ich vor fast dreißig Jahren geschrieben bei meinem ersten Besuch in der Toskana und es ist mir immer in Erinnerung geblieben





Und plötzlich war es weder zu heiß, noch zu laut, noch zu hektisch, die Pizza war wundervoll, die alten Gassen geheimnisvoll, der Meerwind berauschend, mein Englisch alltagstauglich, die lauen Nächte endlos lang, das Fremde plötzlich vertraut und das Land voll Poesie.





So ist etwas wahr geworden, was die letzten Jahren für mich nicht vorstellbar war - den Süden lieben zu lernen







Es gab sogar richtig Sturm und Brandung, das ich am nordischen Meer so liebe







Die Stimmungen grandios, die Ausblicke atemberaubend, die Farben des Meeres intensiv und die Luft glasklar









So fühle ich mich nun komplett und ganz heil, die Nord-Süd-Differenzen haben sich zusammengefügt und die zukünftigen Reiseziele sind vielfältiger geworden.

Ich habe gelernt, Vorstellungen aufzugeben, Hindernisse abzureißen, dem Neuen zu vertrauen, meine inneren Grenzen auszudehnen und dem intensiven Licht die Tür zu öffnen.




Ich weiß, ich komme wieder



Freitag, 2. Juni 2017



WENN IN UNSEREM TEICH






die Seerosen blühen, dann ist sie da, die Sommerzeit.

 Überschäumende Lebenslust, laue Sommerabende, funkelnde Sterne, Grillgeruch in der Nase, das Lied der Zirpen, der Duft nach Heu, barfuß im Morgentau, 
durchtanzte Nächte, Eis am See, leichtes Sommerkleid und der Wunsch im Herzen, es möge eine kleine Ewigkeit lang dauern